Video on Demand (VOD) Dienste im Test

Wer sich heute einen aktuellen Film am PC oder am Fernseher anschauen möchte, muss nicht mehr in die nächste Videothek fahren, um sich dort einen Titel auszuleihen. Schneller geht es mit Video on Demand (voD), was „Video auf Abruf“ bedeutet. Lesen Sie, wie die Technik funktioniert, wie Sie Filme via Internet ausleihen und welche Bezahlmodelle angeboten werden.

Platz Anbieter Bewertung Anzahl Titel Preis ab
1 Maxdome Logo 86 % 50.000 0,49 €
2 Watchever Logo 85 % 10.000 0,99 €
3 Amazon Prime Logo 83 % 45.000 0,99 €
4 Netflix Logo 82 % 25.000 0,99 €
5 Videoload Logo 82 % 20.000 0,99 €
6 Videobuster Logo 78 % 5.000 1,00 €
7 Viewster Logo 70 % 2.500 0,00 €
LOVEFiLM Logo 83 % 45.000 1,29 €

Was bedeutet Video on Demand?

Familie schaut Video on DemandBeim Modell Video on Demand haben Sie auf eine je nach Anbieter unterschiedlich große Anzahl von Filmen, Serien und Shows an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr Zugriff. Sie suchen sich einen Titel Ihrer Wahl aus und können ihn sofort anschauen. Auf Abruf also. Jederzeit, wann Sie wollen. Die Vorteile von VoD liegen auf der Hand: Sie müssen nicht mehr in eine Videothek fahren, wo Sie Filme erst ausleihen und anschließend zurückbringen müssen. Anders als bei DVD-Verleihdiensten per Post müssen Sie auch keine Leihliste erstellen, sondern können sehen, was Sie wollen und wann Sie wollen. Die Nachteile von Video on Demand: Der Service ist vor allem beim Leihen aktueller Titel recht teuer. Nicht selten müssen Sie 5 Euro zahlen, um einen neuen Verleihfilm anschauen zu dürfen. Außerdem erfordert VoD eine schnelle und stabile Internetverbindung. Ansonsten kann der Film ruckeln oder die Wiedergabe sogar abbrechen.

Wie bezahlt man bei VoD?

Je nach Anbieter stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, wie Sie Video on Demand nutzen und bezahlen können. Verbreitet ist das Bezahlverfahren Pay-Per-View (PPV) – auch Transactional-Video-on-Demand (TVoD) genannt. Hierbei bezahlen Sie pro Film, den Sie sich anschauen. In der Regel ist dieser Film dann für einen gewissen Zeitraum freigeschaltet und kann beliebig oft abgerufen werden. Man spricht hierbei dann vom so genannten Download-to-Rent (DTR) – dem Download zur Leihe. Bei einigen Anbietern können Sie Filme jedoch auch zu einem höheren Preis direkt kaufen und anschließend uneingeschränkt nutzen – hierbei spricht man dann vom Download-to-Own (DTO), dem Download zum Besitz. Zusätzlich zum Pay-Per-View-Verfahren bieten einige Video on Demand Anbieter auch die Möglichkeit, ein Abonnement abzuschließen und dadurch eine Auswahl von Filmen beliebig anschauen zu dürfen. Bei diesem Bezahlmodell, das „Subscription-Video-on-Demand (SVoD)“ genannt wird, zahlen Sie monatlich einen festen Beitrag – unabhängig davon, wie viele Filme Sie angesehen haben?

Wie funktioniert Video on Demand technisch?

bildschirm-vodSie können Video on Demand bei vielen Anbietern nicht nur über Ihren PC, sondern auch über Tablets, Smartphones oder auch Smart-TVs nutzen. Unterschiedlich sind jedoch nicht die Wiedergabemöglichkeiten, sondern auch die Technik, die dafür sorgt, dass die Bildwiedergabe möglichst flüssig und reibungslos funktioniert. Unterschieden wird hierbei zwischen dem Downloadverfahren, beziehungsweise dem progressiven Downloadverfahren und dem Streaming. Beim Download werden die Filme zunächst komplett heruntergeladen, bevor sie wiedergegeben werden können. Das hat den Vorteil, dass Bildruckler oder ein Abbruch der Wiedergabe mangels ausreichend schneller Internetverbindung ausgeschlossen werden können. Allerdings müssen Sie dafür auch erst einige Zeit warten, bevor der Film komplett heruntergeladen wurde und Sie ihn anschauen können. In der Praxis kommt diese Technik kaum zum Einsatz. Verbreitet ist hingegen das Verfahren „Progressiver Download“. Auch hierbei wird zunächst ein Teil des Films auf Ihre Festplatte oder bei Smart-TVs auf USB-Sticks heruntergeladen. Anhand der gemessenen, durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit der Verbindung wird errechnet, wie lange der komplette Download voraussichtlich dauern wird. Ist die Verbindung ausreichend schnell, können Sie den Film schon während des Downloads starten. Parallel zur Wiedergabe wird der restliche Inhalt des Films dann heruntergeladen. So können Sie Ihren Film meist schon nach wenigen Sekunden starten. Ähnlich funktioniert auch das Streaming, das beispielsweise bei YouTube eingesetzt wird. Allerdings wird hier der Puffer durch entsprechendes Vorladen der ersten Filmsequenzen nicht auf der Festplatte angelegt, sondern im Arbeitsspeicher. Bei schnellen Internetverbindungen geschieht dieses Puffern innerhalb von einer Zehntelsekunde – also vom Anwender unbemerkt.

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